Im Trend: Detox-Methoden über entsprechendes Catering ausprobieren

Nicht wenigen Menschen geht so, dass sie sich irgendwie schlapp, müde oder aufgebläht fühlen. Manche haben sogar den Eindruck, dass ihre Haut fahl und matt wirkt. All das kann mit dem Stoffwechsel zu tun haben. Um diesen wieder anzukurbeln und sich von den im Körper angestauten Giften aus der letzten Zeit zu reinigen, wird häufig empfohlen, es einmal mit Detox zu probieren. Es stellt sich nun sicherlich für einige die Frage, was eigentlich hinter diesem “Entgiftungstrend” steckt und ob überhaupt angebotene Detox-Kuren notwendig sind.

 Zunächst solle aber erklärt werden, was Detox eigentlich bedeutet. Der Begriff Detox soll von dem englischen Wort “Detoxification“ abstammen, welches wiederum Entgiftung bedeutet. Es wird angestrebt, den Körper von den Folgen einer ungesunden Ernährung, einer durch Stress hervorgerufenen “Hormon-Vergiftung” sowie von Schadstoffen aus der Umwelt zu reinigen. Man kann beispielsweise Giftstoffe durch ungesunde Ernährung, Rauchen, Alkohol, Stress oder verschmutzte Luft im Körper ansammeln. Eigentlich sind für die Entgiftung/die Reinigung von Umweltgiftstoffen die menschlichen Organe wie Leber, Nieren, Darm, Haut und Lunge zuständig. Wenn nun aber diese Entgiftungsorgane überlastet sind oder wegen einer Krankheit nicht ausreichend funktionieren können, kann eine andere Ernährungsweise und einige entlastende Tage viel Positives hervorbringen. Zu den häufigen Warnzeichen können die fahle Hautfarbe, ein Schlappheitsgefühl oder das Gefühl ausgelaugt zu sein zählen. Auch wenn der Körper anfälliger für Krankheiten ist, kann dies ein Indiz sein.

 

 Es gibt einige Detox-Methoden, die bei den erwähnten Beschwerden helfen sollen. Nachfolgend sollen einige beschrieben werden:

 

 Die Ayurvedische Ernährung

 

Bei der ayurvedischen Ernährung sollen die Verdauung und das Wohlbefinden zwei zentrale Themen sein. Gemäß dieser Lehre ist für die Gesundheit eines jeden Menschen der Darm sehr wichtig. Damit die Darmfunktion optimiert werden kann, liegt der Fokus von Ayurveda auf verdauungsfördernden sowie überwiegend pflanzlichen Lebensmitteln. Diese werden nicht roh, sondern gekocht verzehrt. Dazu gibt es Gewürze wie zum Beispiel Kurkuma, Fenchel, Kreuzkümmel, Chili, Kardamom, schwarzer Pfeffer und Ingwer, die eine unterstützende und entzündungshemmende Wirkung haben sollen.

 

Eine Detox-Kur bestehend aus Säften und Smoothies

 Wenn man diese Detox-Kur anwenden möchte, verzichtet man ganz auf feste Nahrung und nimmt anstelle davon Wasser sowie Säfte, bestehend aus Obst und Gemüse, zu sich. Wegen der eher dickflüssigen Konsistenz können Smoothies sättigen und das Sättigungsgefühl hält auch länger an. Viele Menschen haben dadurch nicht das Gefühl, “hungern” zu müssen.

 Man kann diese Säfte / Smothies speziell für eine Detox-Anwendung im Internet bestellen. Das ist zum Beispiel bei https://www.catchabox.de/offer-juices/ möglich. Dort kann man sich praktische Pakete bestellen, so dass man gleich alle Säfte für ein entsprechendes Programm genau rationiert zugeschickt bekommen kann.

 

Es ist auch möglich, Säfte auf Gemüsebasis selbst zu machen. Man kann auch noch eine selbst gekochte Gemüsebrühe abwechselnd über den Tag verteilt zu sich nehmen. Es wird empfohlen, sich nicht länger als drei Tage ausschließlich nur von Säften oder Smoothies zu ernähren.

 

 Das 36-Stunden-Fasten

 

Das 36-Stunden-Fasten kennt man auch als „Alternate Day Fasting“. Dabei gibt es im Wechsel einen Fastentag und einen “normalen” Essenstag. Es funktioniert so, dass man zuerst 36 Stunden auf die komplette Nahrungsaufnahme verzichtet. Empfohlen wird, ab 18 Uhr des Vortags mit dem Fasten zu beginnen und dann komplett 24 Stunden bis 6 Uhr am Folgetag durchzuhalten. In den darauf folgenden 12 Stunden kann man alles essen, egal wie hoch die Kalorienanzahl ist.

 

Detox kann man unabhängig versuchen

 

Detox kann man unabhängig von einer bestimmten Jahreszeit versuchen und man benötigt dafür auch keinen Aufenthalt in einem Wellnesshotel oder auf einer Ayurveda-Farm mit speziellem Programm. Sicherlich kann man das natürlich machen, wenn es einem in dieser Atmosphäre und unter Anleitung lieber ist. Man sollte darauf achten, dass man nur dann mit Detox startet, wenn man bei der Arbeit oder bei sportlichen Aktivitäten keine Höchstleistungen erbringen muss. Beim Entgiften können nämlich Begleiterscheinungen, wie eine vorübergehende Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit und auch ein niedriger Blutdruck, möglich sein.

 

Was mit dem Körper passiert, wenn man Detox anwendet

 

Eigentlich kann der Körper sich von den meisten Giften selbst wieder befreien. Wenn aber diese Giftstoffe Überhand nehmen, kann es zu einer Überlastung kommen. Das kann dann passieren, wenn es im Vorfeld schon Komplikationen an der Leber oder den Nieren gab. Die Idee bei Detox besteht darin, dass Unnötiges verstärkt über den Darm oder auch über die Haut ausgeschieden wird und diese Prozesse optimiert werden. Detox soll den Stoffwechsel und die Verdauung beeinflussen. Deshalb kann es in den ersten Tage auch zu einer größeren Umstellung kommen.

 

Wenn man ganz auf feste Nahrung verzichtet, können in den ersten Tagen leichte Kopfschmerzen oder Stimmungsschwankungen auftreten. Manche fühlen sich auch schwach oder schwindelig. Man sagt, dass aber nach ca. drei Tagen der Gewöhnungseffekt einsetzt und viele dann viel mehr Energie als vor dem Detoxen verspüren.


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